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Atelierhaus Kleiner Ritter



Der „Kleine Ritter“: Ein Edelmann mit guten Genen

Übersicht

Das Immobilienprojekt “Kleiner Ritter” liegt im Herzen Frankfurts. Es bereichert mit einem innovativen und nachhaltigen Konzept den quirligen Stadtteil Alt-Sachsenhausen, in dem attraktive Wohnungen und zeitgemäße Gewerbeflächen Mangelware sind. Ein altes Fachwerkhaus wird mit neuer Technologie im Stil desselben, ursprünglichen Fachwerkhauses neu aufgebaut.

Das Projekt wird von Dr. Steen Rothenberger geleitet, der als Geschäftsführer einer familiengeführten Holding bereits wegweisende Frankfurter Immobilien entwickelt hat, zu denen u.a. auch die jüngst eröffnete Hotel-Gästegemeinschaft LINDENBERG oder das Seven Swans gehören.

Das Wohn- und Geschäftshaus Kleiner Ritter ist schon vor Baubeginn weitgehend vermietet: Die Gewerbeeinheit in Erd-und Untergeschoß sowie die vier Büroeinheiten im ersten Obergeschoß sind an ein bekanntes Fotografen-Kollektiv um Oliver Tamagnini vermietet. Lediglich eine Wohnung und Restflächen sollen zweckmäßigerweise erst nach Fertigstellung vermietet werden.

Im Erdgeschoss ist ein Fotostudio mit Ausstellungsräumen geplant, in das sich ein Konzept-Café mit Kleinkunst und kulturellem Angebot integriert. In dem darunterliegenden Kellergeschoß können Apfelweinspezialitäten gekeltert und zusammen mit anderen regionalen Spezialitäten im Café angeboten werden. Darüber liegen die Arbeitsbereiche und attraktive Wohnungen. Durch die Nutzung entsteht ein besonderes Flair, ohne dass eine Spezialimmobilie entsteht.

Den Charakter und die Wertigkeit unterstreicht auch die Architektur des bekannten Frankfurter Büros Franken Architekten. Die Planung greift in besonderem Maße das historische Erbe auf und schafft mit einzigartigen Elementen eine Brücke zwischen dem tradierten Stadtbild und modernsten Anforderungen und hat daher auch den Segen der Denkmalschützer.

Das Projekt soll mit einer Mischung aus Fremdkapital (Bankfinanzierung), Eigenkapital der Projektgesellschaft RITTERGASSE GmbH sowie dem über dieses Crowdfundingprojekt eingeworbene Nachrangdarlehen (Mezzanine-Kapital) finanziert werden. Das Nachrangdarlehen steht im Rang hinter den Forderungen aller anderen Gläubiger (z.B. Bank, Lieferanten, Handwerker), aber vor den Ansprüchen des Eigenkapitals. Die prognostizierten Mieteinnahmen bei Fertigstellung sind nach Abzug des Fremdkapitaldienstes auskömmlich, um die Zinszahlungen des Nachrangdarlehens leisten zu können. Die Rückzahlung des Nachrangdarlehens erfolgt durch Übernahme in den langfristigen Anlagebestand des Projektentwicklers oder durch Verkauf an Dritte; zu diesem Zeitpunkt erfolgt auch die Zinszahlung.

 

 

Lage

(Lageplan)

 

Frankfurt am Main

Frankfurt am Main ist eines der weltweit wichtigsten Finanz- und Dienstleistungszentren und Mittelpunkt der dynamischen Wirtschaftsregion Rhein-Main. Die Stadt verfügt über eine exzellente Lage und Infrastruktur mit dem Flughafen, hervorragender Anbindung an Autobahn und Schienenverkehr und starker Präsenz internationaler Unternehmen aus Wirtschaft, Finanzen, Handel und Industrie. Daneben zieht die Mainmetropole Menschen aus aller Welt an: ein Schmelztiegel aus unterschiedlichen Temperamenten und Ideen, mit Persönlichkeiten aus Kunst, Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft.

 

Sachsenhausen

Die erste urkundliche Erwähnung Sachsenhausens im Jahr 1193 bezieht sich auf die Deutschordens-Kommende an der Alten Brücke. Heute ist Sachsenhausen der große Stadtteil südlich des Mains, der Äppelwoi-Kneipen ebenso beherbergt wie das Museumsufer und exklusive Wohngegenden.

 

Alt-Sachsenhausen

Im heutigen Alt-Sachsenhausen, direkt am Main gelegen und nur wenige Minuten vom Stadtzentrum (Römer) und Bankenviertel entfernt, erlebt man zur Zeit eine kulturelle Neuausrichtung, weg vom Amüsierviertel, hin zu einem lebendigen, städtisch geprägten Viertel mit Wohnen und besonderen Angeboten an Waren und Dienstleistungen und Gastronomie. Die nahe gelegene Brückenstraße weist hierfür den Weg. Der Anstoß hierzu erfolgte zunächst durch die städtische Förderung für Sanierungen der Altbauten. Private Investoren greifen diese Initiative auf und sichern so ein zeitgemäßes Angebot und traditionsorientiertes Stadtbild. Angedacht sind unter anderem eine Kleinmarkthalle und ein Theater.

 

 

 

Kleine Rittergasse

Das Projekt befindet sich in der Kleinen Rittergasse 9a -11 im Kerngebiet Frankfurt Alt-Sachsenhausens und ist maßgeblich an dem Erscheinungsbild des Platzes um den „Klappergass-Brunnen“ beteiligt. Für das Gebiet gibt es keinen gültigen Bebauungsplan, lediglich einen Fluchtlinienplan aus dem Jahr 1960. Das Gebiet liegt innerhalb einer denkmalgeschützten Gesamtanlage und fällt unter die Schutzziele der Erhaltungssatzung Nr. 41 und der Gestaltungssatzung G3. Durch architektonische Qualitäten soll das Projekt einen Beitrag zum Aufbau der historischen Altstadt Sachsenhausen leisten. Vielleicht folgen weitere private Initiativen diesem Beispiel.

 

Die wichtigsten Daten

Es wird ein gemischt genutztes Wohn- und Ateliergebäude mit drei verbundenen Baukörpern errichtet. Der Gebäudekörper verfügt über bis zu viereinhalb Geschosse (KG + EG + 1.OG + 2.OG zzgl. Galerie) mit einer vermietbaren Gesamtnutzfläche laut Planberechnung von ca. 393 m² bei einer Bruttogeschoßfläche von ca. 600 m².

Im Erd- und Unterschoßgeschoss befinden sich die Atelier- und Ausstellungsflächen mit ca. 167 m² Nutzfläche (EG ca. 91 m², KG ca. 76 m²). Das 1. Obergeschoß wird für vier Büroräume mit einer Gesamtfläche von ca. 90 m² genutzt und im 2. Obergeschoß mit Galerie entstehen zwei Wohnungen mit einer Fläche von insgesamt ca. 136 m² (davon ca. 51 m² Galerie).

Die Gesamtinvestitionskosten (ohne Finanzierungskosten) wurden mit ca. € 1.300.000 prognostiziert, wovon ca. € 225.000 auf den Grundstücksankauf, und ca. € 1.075.000 auf die Baukosten inklusive der Baunebenkosten sowie die sonstigen Kosten entfallen.

Dieser Betrag soll - je nach Höhe des Funding-Ergebnisses für das Nachrangdarlehen - zu maximal € 850.000 mit Fremdkapital eines Kreditinstituts (Bankfinanzierung) und mit mindestens € 300.000 mit Eigenkapital der Projektentwicklungsgesellschaft finanziert werden, das teilweise auch durch Einbringung des Grundstücks erbracht wird.

Der verbleibende Differenzbetrag wird entsprechend durch das im Rahmen dieses Crowdfunding-Projekts aufzubringende Nachrangdarlehen in Höhe von mindestens 50.000 Euro (Fundingschwelle) und maximal 200.000 Euro (Fundinglimit) erbracht. Beträgt das Crowdfunding-Ergebnis 50.000 Euro, beträgt die Bankfinanzierung 850.000 Euro und das Eigenkapital 400.000 Euro. Sollte das Fundinglimit von 200.000 Euro erreicht werden, beträgt das Eigenkapital 300.000 Euro und die Bankfinanzierung 800.000 Euro. Dazwischen erfolgt eine Verteilung innerhalb der genannten Mindest- bzw. Höchstsummen nach Ermessen der Projektgesellschaft.

Die prognostizierten jährlichen Mieteinnahmen liegen bei ca. € 52.580.

Die Fremdfinanzierung verursacht bei einem Zinssatz von 3% p.a. und einer Tilgung von 1% p.a. einen jährlichen Kapitaldienst von ca. € 34.000 (4% von € 850.000), so dass von den prognostizierten Einnahmen rund € 18.000 zur Bedienung der Zinsen des Nachrangdarlehens zur Verfügung stehen.

Das Nachrangdarlehen wird maximal € 200.000 betragen und mit einem Zinssatz von 6% p.a. endfällig ausgestattet sein. Endfällig bedeutet, dass kein Zinseszinseffekt anfällt und die Auszahlung am Ende der Laufzeit erfolgt. Somit beträgt bei voller Laufzeit von vier Jahren der am Ende ausgezahlte Zins 4 Jahre (und 45 Tage, Details siehe unten) x 6% p.a. = 24,75% des jeweiligen Darlehensbetrags. Bei € 200.000 Maximalsumme fallen maximal € 49.500 Zinsen an. Sobald die Mieteinnahmen nach Fertigstellung vollständig und wie prognostiziert fließen, beträgt der Überschuss nach Zinsen auf rechnerischer Jahresbasis also in etwa das 1,5-fache des Zinsanspruches aus dem Nachrangdarlehen.

Die Baugenehmigung wird in Kürze erwartet. Es soll noch in 2012 mit den Arbeiten begonnen werden. Es wird demnach mit einer Fertigstellung im Jahr 2014 gerechnet.

Diese Angaben stehen unter dem Vorbehalt, dass sich in einem Immobilienprojekt immer Verschiebungen ergeben können.

 

Einige Zitate:

"Gegen Frankfurt liegt ein Ding über, heißt Sachsenhausen."
(Goethe: Götz von Berlichingen)

"Ich habe das alte Frankfurt wiedergefunden. Es liegt in Sachsenhausen."
(Richard Kirn, Journalist, 1957)

"Neuer Glanz fürs Quartier. Gebäude in Alt-Sachsenhausen sollen vor dem Verfall gerettet werden."
(10. September 2010, FNP)

"Hoffnung für Alt-Sachsenhausen. Private Investoren wollen das Ebbelwei-Viertel nach vorne bringen."
(02. Februar 2011, FNP)

“Aufbruchstimmung im Kneipenviertel”
(29. Dezember 2011, FNP)

“Neues Leben für Alt-Sachsenhausen”
(13. Juli 2012, FNP)

Immobilienpreise in Sachsenhausen
Quelle: 06. Mai 2012, capital.de

Einfamilienhaus Kaufpreis Altbau

 € 550.000 - 2.000.000

Tendenz steigend (+2 bis +5%)

Einfamilienhaus Kaufpreis Neubau

 € 700.000 - 1.700.000

Tendenz steigend (+2 bis +5%)

Eigentumswohnung Kaufpreis pro m2 Altbau

 € 2.300 - 5.500

Tendenz steigend (+2 bis +5%)

Eigentumswohnung Kaufpreis pro m2 Neubau

 € 3.000 - 5.600

Tendenz steigend (+2 bis +5%)

Haus oder Wohnung Miete pro m2 Altbau

 € 8,50 - 14,00

Tendenz steigend (+2 bis +5%)

Haus oder Wohnung Miete pro m2 Neubau

 € 13,00 - 15,50

Tendenz steigend (+2 bis +5%)

 

 

Neues mit Respekt vor der Tradition: Das Gebäude

Neubau

Das ursprüngliche Gebäude ist so verfallen, dass sich die Experten einig sind, dass eine Sanierung nicht mehr möglich ist. In Abstimmung mit dem Denkmalschutzbeauftragten der Stadt Frankfurt wurde nun ein neues Konzept für das marode Gebäude entwickelt. Die derzeitig durch Notmaßnahmen gesicherten dreigeschossigen Gebäude der Kleinen Rittergasse 9a-11 sollen daher abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden. Gutachten über die Baugeschichte und die Bausubstanz lieferten die Entscheidungsgrundlage für die Behörden, um einen Abriss zu genehmigen. Als maßgebliche Aussage ist zu werten, dass aufgrund von pflanzlichem und tierischem Befall der Konstruktionshölzer 60% - 75% der Balken nicht zu erhalten sind.

 

Planung

Die Planung des Neubaus erfolgte durch das renommierte Büro Franken Architekten aus Frankfurt am Main. Mit der Projektentwicklung sollen die Fassadenwirkung, der Charme und der Geist des ursprünglichen Gebäudes erhalten bleiben. Durch die Verknüpfung zwischen moderner Architektur, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit in Verbindung mit Fachwerkelementen wird der Neubau sich nahtlos in das Umfeld eingliedern. Ziel ist es, das ehemalige Vergnügungsviertel aufzuwerten, ohne den historischen Charakter zu zerstören.

 

 

Kubatur

Der neue Baukörper nimmt alle wesentlichen Gebäudekanten der vorherigen Bebauung auf. Die Lücke zwischen den beiden oberen Geschossen der Kleinen Rittergasse 9a-11 wird durch einen gläsernen Baukörper geschlossen. Die Höhe der Traufkante der 9a wurde beibehalten und auf die Dächer der zwei weiteren Baukörper übertragen. Im Gegensatz zu der derzeitigen „wilden“ Unterkellerung des Gebäudes wird nun die gesamte bebaute Fläche unterkellert.

Im Kellergeschoss befinden sich weiterhin die notwendigen Technikräume, Lagerräume und ein Raum für die Unterbringung einer Apfelweinpresse. Die Erschließung des Gebäudes erfolgt über einen funktionalen Kern auf dem nordöstlichen Teil des Grundstückes. Hierfür ist ein Lift mit umliegendem Treppenlauf vorgesehen.

 

Fassade

Das prägende Stilelement ist dabei die Fassade. In ihr wird das historische Fachwerk stilisiert dargestellt, und zwar in Form von computeranimierten Fräsungen, die dem Darmstädter Zitterstrich nachempfunden sind. Diese Innovation unterstreicht den traditionsbewussten Charakter der Architektur.

 

 

Fassade (“Zitter” Algorithmus)

 

Nutzung

Das Projekt sieht eine Mischnutzung aus Wohnen und künstlerischer Werkstatt mit angeschlossener Ausstellungsfläche und Bewirtungsmöglichkeit vor.

Es ist vorgesehen, fünf Arbeitsplätze für Fotografen und zwei Wohnungen zu schaffen.

Im Erdgeschoss werden zwei Fotostudios und ein Bereich zur Ausstellung geplant. Der Ausstellungsbereich, in welchem sich die Künstler der Öffentlichkeit mittels Vernissage und Event präsentieren können, zieht sich funktional weiter bis in das Untergeschoss und ist durch eine notwendige Treppe mit den Bereichen im Erdgeschoss verbunden. Die Gäste des Hauses werden durch eine kleine Bar im Keller bewirtet. Die dafür notwendigen Sanitären Einheiten sind am Flur zum zweiten Treppenhaus hin angeordnet. Im ersten Obergeschoss befindet sich das gemeinschaftliche Wohnzimmer der in der Künstlerwerkstatt tätigen Fotografen.

Kleinere Atelierzellen ermöglichen hier das konzentrierte Nachbearbeiten der Bilder am PC und das Erledigen organisatorischer Aufgaben. Ein Bad steht sowohl für die Hauptmieter als auch für eventuelle Gäste und Fotomodelle bereit.

Das 2.OG beherbergt zwei Wohneinheiten. Bei der nördlichen Wohnung zählt die Galerie aufgrund Ihrer Ausmaße als eigenständiges Geschoss.

Wichtig: die Planung ist, zum Beispiel durch die Abgeschlossenheit jeder Einheit, so konzipiert, dass im Falle eines Falles auch andere Mieter und Nutzungen realisiert werden könnten und eine Drittverwendungsfähigkeit gegeben ist.

 

Materialität

Die gewählten Materialien für das Projekt Kleiner Ritter sollen ortstypisch im Einklang mit der Erhaltungssatzung stehen und durch einen erhöhten Grad an Innovation in der Bearbeitung den aktuellen Architekturdiskurs unterstützen.

Die östliche Fassade erhält eine homogene Putzoberfläche, die Gewände der Fenster werden in Naturstein ausgeführt. Die restlichen Fassadenflächen, ausgenommen der Gebäudetrennwände, werden im EG mit dem gleichen Naturstein verkleidet.

Die Kannelierung wird in der Putzoberfläche der restlichen Geschosse weitergeführt. In Reminiszenz an das Fachwerk des Bestandes geraten die Fugen in Schwingung, sobald sie auf das historische Fachwerk treffen würden. Somit entsteht in der Gesamtheit ein Nachbild auf der Fassade, welches erst durch den zweiten bedachten Blick den Respekt vor dem Vergangenen offenbart. Die Leibungen, respektive Gewände der Fenster und Glasfassade sind auch hier in Naturstein ausgeführt. Für das Dach wird eine Verschieferung in Schuppendeckung vorgesehen.

 

Darstellung

Die Grundrisse dienen nur der Übersicht der Gebäudetypologie und sind nicht maßstäblich oder für eine Flächenberechnung geeignet.

 

 

 

Die Mieter: Enthusiasten bespielen den „Kleinen Ritter“

Die bekannten Fotografen Oliver Tamagnini, Markus Hintzen und Boris Löffert sind die Mieter des „Kleinen Ritter“. Sie sind Einzelmieter für die Büros und werden als Kollektiv die Atelier- und die Ausstellungsfläche betreiben. Im ersten Obergeschoss werden sich die Büros und Arbeitsräume der Fotografen befinden. Eine Wohnung ist zudem bereits für einen der Fotografen reserviert.

Mit den Mietern wurden für die gewerblichen Bereich langfristige Mietverträge (10 Jahre) abgeschlossen.

„Ich will ein neues Fass aufmachen“, erklärt Oliver Tamagnini, der zukünftige Hauptmieter im „Kleinen Ritter“, enthusiastisch. Und in der Tat, wer den Fotografen erlebt, ist überzeugt: Für ihn ist das Immobilienprojekt etwas ganz Besonderes. Eine Herzensangelegenheit.

Daher ist mit Oliver Tamagnini der Hauptmieter von Anbeginn in die Projektplanung eingebunden – eine Vorgehensweise, die nicht oft bei Immobilienprojekten vorkommt und von beiden Seiten Vorleistungen erfordert. Das bedeutet mieterseitig nicht nur finanzielles Engagement in Form einer Kaution, sondern auch Mitwirkung, damit das Atelier- und Café-Konzept authentisch umgesetzt wird. Der Mieter als treibende Kraft, eingebunden in ein zielorientiertes Planungsteam bedeutet Crowdsourcing im Immobilienbereich und schafft eine wahrlich nutzerorientierte Immobilie.

Dennoch ist die Planung, zum Beispiel durch die Abgeschlossenheit jeder Einheit, so konzipiert, dass im Falle eines Falles auch andere Mieter und Nutzungen realisiert werden könnten. Es entsteht keine Spezialimmobilie, die nur ein Konzept verträgt, sondern ein traditionelles Wohn- und Geschäftshaus, das auch durch seine Nutzer ein besonderes Ambiente erhält.

Tamagnini möchte aber mit seinem neuen Zuhause nicht nur optimale Arbeits- und Lebensbedingungen für seine Kollegen und sich schaffen, sondern darüber hinaus das Viertel bereichern, die lokale Community mit zahlreichen Aktionen beteiligen und sie sogar an dem erwirtschafteten Benefit partizipieren lassen - Stakeholder Value im 21. Jahrhundert.

 

Das Team: Kreativ - Professionell - Erfahren

Projektgesellschaft

Projektgesellschaft und Darlehensnehmerin des Nachrangdarlehens ist die RITTERGASSE GmbH, Bad Homburg, Güldensöllerweg 77, 61350 Bad Homburg, HRB 12230, Bad Homburg v.d.Höhe. Geschäftsführer: Dr. Steen Rothenberger

 

Projektentwickler

Hinter dem Projekt steht Dr. Steen Rothenberger, Frankfurt am Main. Steen Rothenberger und seine Familie verfügen über langjährige Erfahrung im Immobilienbereich und stehen in Frankfurt für bekannte Projekte wie das LINDENBERG, SEVEN SWANS oder auch andere Immobilienprojektentwicklungen für kleinere und größere Hotelbetreiber und Nutzer. Dr. Steen Rothenberger, promoviert vom Doyen der deutschen Immobilienökonomie Prof. Dr. Karl-Werner Schulte, ist ein Immobilienexperte mit einem Faible für das Besondere.

ROTHENBERGER ANSHIN GmbH, Güldensöllerweg 77, 61350 Bad Homburg, HRB 11573 Bad Homburg v.d.Höhe. Geschäftsführer: Dr. Steen Rothenberger

 

Franken Architekten

"Wir schaffen Geschichten, die sich mit räumlichen Mitteln erzählen lassen. Wir erkunden die narrativen Qualitäten des Raums durch eine Reihe gestalterischer und konzeptioneller Filter: Parametrik, Semantik, Ritual und Szenografie."
Prof. Bernhard Franken

 

Franken Architekten ist ein renommiertes Frankfurter Architekturbüro mit über zwanzig Mitarbeitern und einem breiten Tätigkeitsspektrum von klassischer Architektur bis zu Brand Spaces und Innenarchitektur. Zu den Kunden zählen zahlreiche internationale Konzerne und innovative Projektentwickler. Das Team um Prof. Bernhard Franken verbindet architektonische Praxis mit den Möglichkeiten der Kommunikation im Raum: Vom städtebaulichen Konzept einer nachhaltigen Stadterweiterung in Vietnam zum Kleinen Ritter- die von Franken Architekten geschaffenen Umgebungen nutzen Einsichten in die virtuelle Welt und gehen weit über die Funktionalität hinaus: sie schaffen narrative Räume.

Bernhard Franken ist Professor für Digitales Entwerfen an der Fachhochschule Frankfurt. Seit 1999 hat das Büro 53 wichtige Auszeichnungen erhalten, zuletzt 2012 den angesehenen AIT Award. Werke von Franken Architekten sind zudem Bestandteil zahlreicher Veröffentlichungen und Ausstellungen.

 

Mieter

Oliver Tamagnini, Boris Löffert und Markus Hintzen sind bekannte Fotografen aus Frankfurt.

 

Nachrangdarlehen durch Crowdfinancing

Wie können Sie sich engagieren?

Nachrangdarlehen ab €250 zu 6% p.a. endfällig

Sie können der Projektgesellschaft hier über das Internet ein sogenanntes Nachrangdarlehen zur Verfügung stellen.Ein solches Darlehen steht im Rang hinter den Forderungen der Banken und anderer Gläubiger (z.B. Handwerker, Lieferanten), aber vor dem Eigenkapital, das eingesetzt wird.  Den Darlehensbetrag können Sie selbst wählen ab einer Höhe von € 250 in bestimmten Schritten bis zum Höchstbetrag von € 10.000. Insgesamt kommt die Finanzierung zustande, wenn innerhalb von 60 Tagen (und ggf. einer Verlängerung von 15 Tagen) mindestens € 50.000 zugesagt wurden (Fundingschwelle). Das Funding ist auf Nachrangdarlehen in Höhe von insgesamt € 200.000 begrenzt (Fundinglimit).

Für das Nachrangdarlehen erhalten Sie 6,00% Zinsen pro Jahr, die endfällig berechnet (kein Zinseszins) und am Ende der Laufzeit mit der Kapitalrückzahlung ausgezahlt werden. Sie leisten also nur eine Einzahlung und Sie erhalten nur eine Rückzahlung (Zins und Tilgung).

 

Zahlungsabwicklung über die Secupay AG

Die Zahlung läuft über einen darauf spezialisierten Zahlungsbeauftragten, die Secupay AG. Sie können zwischen den Zahlungsarten Lastschrift (bis zu einem Darlehensbetrag von € 5.000) und Überweisung (ab € 2.500) wählen. Die Zahlung bzw. Abbuchung von Ihrem Konto erfolgt unmittelbar nach Abschluss des Darlehens- und des Treuhandvertrags, die Sie unter „Jetzt Verträge abschließen“ abschließen können.

 

Sammlung auf Treuhandkonto

Die Secupay AG sammelt während des Fundings die von den Kapitalgebern eingezahlten Beträge auf einem Treuhandkonto. Wenn nach Ablauf der Frist (60 Tage plus ggf. 15 Tage Verlängerung) die Fundingschwelle erreicht und innerhalb von 45 Tagen danach um nicht mehr als 10% z.B. durch Widerrufe unterschritten wird, wird der Betrag nach 45 Tagen an die Projektgesellschaft ausgezahlt, sofern die Projektgesellschaft Secupay das Vorliegen der Auszahlungsvoraussetzungen gemäß Finanzierungsvertrag bestätigt hat und die nachrangige Grundschuld eingetragen ist. Am Tag der Auszahlung an die Darlehensnehmerin beginnt die Darlehenslaufzeit von vier Jahren. Die Projektgesellschaft wird jedoch auch die 45 Tage zwischen Ablauf der Fundingfrist und der Auszahlung mit 6,00% verzinsen, so dass die Zinsberechnung 45 Tage vorher beginnt. Wird vor Ablauf der Fundingfrist das Fundinglimit in Höhe von € 200.000 erreicht, endet die Fundingfrist vorzeitig und entsprechend früher beginnt die 45-Tage Wartefrist. Wird die Fundingschwelle nicht erreicht, erhalten Sie Ihr Geld von Secupay ohne Abzüge, aber auch ohne Zinsen zurück.

 

Laufzeit (maximal) vier Jahre und Zins-Bonus bei vorzeitiger Rückzahlung

Die Laufzeit des Nachrangdarlehens beträgt vier Jahre, außer die Projektgesellschaft entschließt sich, es früher zurückzuzahlen, zum Beispiel, weil das Objekt vorzeitig veräußert wird. In diesem Fall erhalten Sie einen einmaligen Zins-Bonus in Höhe von 5,00% der Darlehenssumme, zuzüglich zu den bis dahin angefallenen Zinsen von 6,00% p.a. endfällig.

 

Beispielsrechnung

Wird zum Beispiel das Darlehen zwei Jahre nach Auszahlung und damit vorzeitig zurückgezahlt, erhalten Sie 17,75% Zinsen auf Ihren Darlehensbetrag (zwei Jahre und 45 Tage zu je 6,00% p.a. und 5,00% Zins-Bonus).

Wenn Sie zum Beispiel € 1.000 Nachrangdarlehen gewähren, würden Sie bei vorzeitiger Rückzahlung nach zwei Jahren Zinsen in Höhe von € 177,50 und insgesamt € 1.177,50 zurück. Bei Rückzahlung nach voller Laufzeit von vier Jahren ab Auszahlung erhalten Sie Zinsen in Höhe von 24,75% (vier volle Jahre plus 45 Tage zu je 6,00% p.a.) = € 247,50 und insgesamt  € 1.247,50 zurück. Zwischenzeitliche reguläre Zins- oder Tilgungszahlungen finden nicht statt.

 

Nachrangige Grundschuld

Zugunsten der Kapitalgeber wird eine nachrangige Grundschuld eingetragen. Sie steht im Rang nach der/den finanzierenden Banken. Da es zu aufwändig wäre, für jeden Kapitalgeber eine eigene Grundschuld einzutragen, fungiert die Secupay AG als Sicherheitentreuhänder. Details dazu entnehmen Sie bitte dem Treuhandvertrag, den Sie als registrierter Nutzer einsehen können und der Bestandteil der Finanzierungsverträge wird.

 

Das macht den Kleinen Ritter einzigartig:
Eine Immobilie mit Charakter und toller Lage

Ein schlüssiges Konzept und ein gemeinsames Ziel sind die Grundvoraussetzungen für eine nachhaltig erfolgreiche Projektentwicklung, von der alle Beteiligten profitieren: Geldgeber, Mieter und die Allgemeinheit. Hier einige Aspekte, durch die sich das Immobilienprojekt auszeichnet:

  • Der Kleine Ritter überzeugt durch die Kombination einer nachhaltigen und behutsamen Bauweise mit dem Bezug zur lokalen Umgebung. Es entsteht kein zeitgeistiger Fremdkörper, der vom Himmel gefallen zu sein scheint, sondern ein authentischer Ort, wo Besucher des Viertels gerne verweilen – wo man sich zu Hause fühlt.
  • Der Nutzungsmix aus Fotografie, Kunst, Café, Büro und Wohnen besticht dadurch, dass er die beginnenden Aktivitäten im Viertel aufgreift, auf seine Art bereichert und erweitert.
  • Durch die vielfältigen Aktivitäten des Hauptmieters rund um den Kleinen Ritter wird die Lokalität in Frankfurt und darüber hinaus bekannt. Es besteht die Chance, dafür eine „Adresse“ zu bilden.
  • Hinzukommt, dass das Immobilienprojekt eine neue Art der Stadtentwicklung ermöglicht, sozusagen „von unten“. Denn es wird getragen von Menschen, die in Frankfurt verwurzelt und von der positiven Entwicklung Alt-Sachsenhausens überzeugt sind.

 

Noch Fragen?

Als registrierter Nutzer erhalten Sie unter DETAILS weitere Informationen zu unserem Objekt. Im FORUM beantworten wir gerne Ihre Fragen.

 

ROTHENBERGER ANSHIN GmbH



Hinter dem Projekt steht Dr. Steen Rothenberger, Frankfurt am Main. Steen Rothenberger und seine Familie verfügen über langjährige Erfahrung im Immobilienbereich und stehen in Frankfurt für bekannte Projekte wie das LINDENBERG, SEVEN SWANS oder auch andere Immobilienprojektentwicklungen für kleinere und größere Hotelbetreiber und Nutzer. Rothenberger, promoviert vom Doyen der deutschen Immobilienökonomie Prof. Dr. Karl-Werner Schulte, ist ein Immobilienexperte mit einem Faible für das Besondere.

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